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Konzept zur risikoorientierten Ermittlung der Probenzahl für Kosmetika

veroffentlicht in: Deutsche Lebensmittel-Rundschau 105, 762-769 (2009)

Zusammenfassung:

Im Jahr 2007 haben Sachverständige der Überwachungsbehörden und der Untersuchungseinrichtung in Ostwestfalen-Lippe (OWL) gemeinsam ein fachliches Konzept zur risikoorientierten Ermittlung der Probenzahlen im Rahmen der Lebensmittelüberwachung vorgelegt. Kosmetische Mittel waren dabei noch ausgeklammert. Hiermit wird nun ein ergänzendes Konzept mit einer spezifischen Berechnungsgrundlage für den Bereich der kosmetischen Mittel vorgestellt.

Zentrale Bestandteile sind die Einteilung der kosmetischen Mittel in drei Risikogruppen sowie ein System mit Kriterien zur Beurteilung des betrieblichen Eigenkontrollsystems.

Wie im Lebensmittelkonzept liegt der Planungsschwerpunkt bei den Herstellern und Importeuren. Die Probenzahl/Jahr für einen bestimmten Betrieb dieser Betriebsgattung lässt sich aus der Formel

[(Produktrisiko x Produktvielfalt) + Menge/Verkaufseinheiten] x Eigenkontrollen = Probenzahl

ermitteln. Neben dem Gesundheitsschutz berücksichtigt das Konzept auch den Aspekt des Täuschungsschutzes. Abschließend wird der vorgegebene Probenzahlrahmen, wie er sich aus der AVV RÜb ergibt, kritisch hinterfragt.

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