Bundesverband der
Lebensmittelchemiker/-innen
im öffentlichen Dienst e.V. (BLC)
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Aus der Arbeit der E.W.F.C. "Food Inspection" berichtet

von Helma Haffke

Am 06. und 07. September 1999 fand in Bonn (Petersberg) die Abschlußbesprechung der "Food Inspection" (Europäische Arbeitsgemeinschaft der Lebensmittelkontrolle und des Verbraucherschutzes - E.W.F.C. -) zum Projekt "Leitlinien für eine gute Kontrollpraxis" statt. Inhaltlich war das Projekt zwischenzeitlich bereits in den verschiedenen Verbänden der Länder diskutiert worden, so dass es nur wenige formale Änderung einzufügen gab. Alle beteiligten Länder haben sich somit in ihrer Vorgehensweise bei einer Kontrolle vor Ort wiedergefunden. Hiermit zeigt sich, wie wichtig für eine Harmonisierung innerhalb der EU ein Informationsaustausch auf der Basisebene ist.

Die Leitlinien sollen in Form einer kleinen Broschüre in 5 Sprachen (englisch, französisch, deutsch, spanisch und niederländisch) angefertigt werden. Das Resultat dieses von der EU subventionierten Projektes muß bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Zwei Vertreter der "Food Inspection" werden es dann der DG 24 in Brüssel übergeben. Eine Präsentation in der Öffentlichkeit ist nach Abschluss der formellen und finanztechnischen Angelegenheiten im Frühjahr 2000 in Brüssel geplant.

Bedauerlicherweise läßt sich das 2. Projekt mit dem Titel "Umsetzung der Lebensmittelhygiene-Verordnung in Kleinbetrieben" nicht so realisieren, wie es geplant war. Von Seiten der EU haben sich die Anforderungen an Projekte geändert. Hinzu kommt eine Änderung in der Höhe der Subvention. Lediglich 50% der Kosten werden von der EU getragen, die restlichen 50 % müssen vom Antragsteller selbst finanziert werden. Da zwischenzeitlich keine eindeutige Ausage der Verbände darüber getroffen werden konnte, ob Möglichkeiten dazu bestehen, wurde das Projekt zunächst zurückgestellt. Ein 3. Projekt wird z.Zt. von den Fleischkontrolleuren aus UK, NL und F geplant.

Innerhalb der Vorstandssitzung der "Food Inspection" wurde nach Rückstellung des 2. Projektes über die desolate finanzielle Lage diskutiert. Bei der letzten Sitzung in Oostende (B) hatte man sich darauf verständigt, bezüglich der Reisekosten eine Budgetierung einzuführen. Inwieweit sich eine Erstattung der Kosten überhaupt realisieren läßt, steht zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch noch nicht fest. Die nationalen Verbände sind angehalten, innerhalb der nächsten 14 Tage Lösungsvorschläge hierzu abzugeben.

Das nächste Treffen ist für Anfang April 2000 geplant. Sitzungsort ist das "Wienhaus" in Brüssel. Der Präsident Angus Lowden und der Generalsekretär Andreas Müller appellierten an entsprechende Eigeninitiative, um eine weitere Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Aufgrund der inzwischen bestehenden guten persönlichen Kontakte, die innerhalb des ansprechenden Rahmenprogramms intensiviert werden konnten, sollte es hieran nicht mangeln.


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