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Bundesverband der
Lebensmittelchemiker/-innen
im öffentlichen Dienst e.V. (BLC)
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Einheit von Weinkontrolle und Weinchemie bewahren
aus Rheinland-Pfalz
Dies war das "Motto" eines sehr konstruktiven Gespräches, das Ulrich Siebel, Heinrich Koch und Helmut Streit für die Fachgruppe Lebensmittelchemie mit dem Staatssekretär im Weinbauministerium, Günter Eymael und seinen Mitarbeitern Dr. Köble und Marx führten.
U. Siebel betonte, daß Weinchemie und Weinkontrolle an den Chemischen Untersuchungsämtern eine gewachsene und erfolgreiche Einheit darstellen, die auch bei strukturellen Veränderungen - z. B. der Bezirksregierung oder bei Bildung eines Landesamtes - beibehalten werden kann und muß. Eine Trennung oder gar eine Herauslösung der Weinchemie aus den Chemischen Untersuchungsämtern hätte fatale Folgen für den Schutz der Verbraucher und der Winzer:
- Eine Nutzung des know hows der Untersuchungsämter und ihrer modernen technischen Ausstattung durch die Weinabteilungen wäre nicht mehr möglich, man müßte das ganze noch einmal vorhalten, was wirtschaftlich kaum zu schaffen wäre.
- Die Weinskandale der Vergangenheit konnten nicht nur aus diesen Gründen sondern auch durch flexible Ausnutzung des vorhandenen Personals bewältigt werden.
- Der intensive Austausch von Ergebnissen aus Kontrollen und Untersuchungen an demselben Amt gestattet eine optimale Weinüberwachung.
Staatssekretär Eymael erteilte den Chemischen Untersuchungsämtern ein dickes Lob, denn Weinchemie und Weinkontrolle hätten gute Ergebnisse gebracht. Er betonte auch, daß er eine funktionierende und gute Weinkontrolle für wichtig hält.
Es sei jedoch verfrüht, über neue Strukturen - z. B. nach Wegfall der Bezirksregierungen oder Schaffung eines Chemischen Landesuntersuchungsamtes - zu sprechen, die Entscheidungen seien noch nicht gefallen. Auf jeden Fall werde aber auch auf dem Weinsektor mit Veränderungen zu rechnen sein.
Günter Eymael bat die Fachgruppe, ihre Argumente und Vorschläge schriftlich vorzulegen, und sagte zu, sie vor einer endgültigen Entscheidung nochmals anzuhören.
Helmut Streit, Mainz
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