Bundesverband der
Lebensmittelchemiker/-innen
im öffentlichen Dienst e.V. (BLC)
BLC Logo

Aus der Arbeit der E.W.F.C. "Food Inspection"

von der Vorstandssitzung 6. bis 9. April berichtet Helma Haffke

Die erste Vorstandssitzung im Jahr 2000 fand diesmal in Brüssel in den Räumlichkeiten des Wien-Hauses statt. Der Treffpunkt sollte sowohl EU-Parlamentariern als auch Vertretern der Generaldirektionen 24 und 3 die Gelegenheit geben, einer Präsentation der fertiggestellten Leitlinien zur guten Kontrollpraxis beizuwohnen. Leider zeigte die Einladung nicht die erwartete Resonanz - vermutlich aufgrund der politischen Situation Österreichs in der EU, bzw. anderer terminlicher Umstände. Die Leitlinien werden daher an die nicht erschienenen Personen mit einem entsprechenden Begleitschreiben verschickt. Reaktionen bleiben abzuwarten.

Positive Reaktionen hat es bereits im November 1999 in dem Gespräch des Vizepräsidenten Bernd Weber mit Herrn Gaerner (GD3) und Herrn Penning (GD24), sowie in einem Gespräch des Generalsekretärs Andreas Müller und des Kassierers Wilfried Kuck mit Vertretern der Generaldirektion 24 am 5.April 2000 gegeben. Die Art des Projektes wurde in jedem Fall von der GD 24 befürwortet und entsprechende Nachfolgeprojekte, z.B. Leitlinien zur Probenahme, sollten in jedem Fall eingereicht werden. Über die Themen von Projekten im Bereich Verbraucherschutz und deren Anträge informieren auch die entsprechenden Internet-Seiten.

Trotz der bereits gedruckten Exemplare der Leitlinien soll auch das Internet vom EWFC aktiv für eine weitere Verbreitung genutzt werden. Dies sollte jedoch erst nach Korrektur der leider übersehenen Druckfehler geschehen.

Der Finanzabschluss ist zeitgerecht erfolgt und benötigt aufgrund unzureichender Erfahrungen noch geringfügige Änderungen. Es wird davon ausgegangen, dass im Anschluss der zweite Teil der finanziellen Unterstützung zugewiesen wird. Diese Finanzspritze wird von Nöten sein, denn bisher konnten die Reisekosten für die letzte Vorstandssitzung in Bonn nicht mehr allen Beteiligten erstattet werden. Zukünftig wird deshalb eine finanzielle Unterstützung der Mitgliedsverbände unumgänglich werden. Alle EU-Projekte werden nur noch mit 50% der Kosten subventioniert, d.h., bei einem Projekt über z.B. 50.000 Euro müssen 25.000 Euro selbst aufgebracht werden. Für den BLC werden sich damit Kosten von ca. 1000 DM pro Jahr ergeben. Sollten die eingereichten Projekte von der EU nicht anerkannt und subventioniert werden, könnten die Kosten ggf. noch höher liegen. Es handelt sich hierbei überwiegend um Reisekosten, z.B. für 2 Treffen im Jahr für 1 Person.

Für das Jahr 2001 sollen die bereits mit der GD 24 angesprochenen Projekte:

  • Leitlinien zur Probenahme, bzw.
  • Harmonisierung zur Risikobeurteilung von Betrieben

eingereicht werden.

Zusätzlich wird an workshops gedacht, insbesondere auch im Bereich der Fleischkontrolle, da sich hier grundlegende Änderungen in der Konzeptionierung ergeben werden.

Das nächste Treffen ist für den 9. bis 11. November 2000 in Brüssel, wiederum im Wien-Haus, vorgesehen. Alle Beteiligten haben sich über die Gastfreundschaft in den kostenlos zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten der Stadt Wien gefreut. Besonderer Dank gilt auch der guten Organisation des Begleitprogramms, durchgeführt von der belgischen Kollegin Martine Fretin.

Zum Abschluss des Berichts soll nicht versäumt werden, der Verdienste unseres Ehrenpräsidenten Fred Mayer zu gedenken, der leider Anfang des Jahres nach schwerer Krankheit verstorben ist.


BLC zurück zur BLC Homepage BLC Volltextsuche back 1 Seite zurück