Bundesverband der
Lebensmittelchemiker/-innen
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Transfettsäuren in Lebensmitteln

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erhöhen Transfettsäuren den Gehalt einer bestimmten Form von gebundenem Cholesterin (LDL-Cholesterin) im Blut. Durch diese Cholesterinform wird das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen verstärkt. Auch gesättigte Fettsäuren zeigen diese Wirkung.

Transfettsäuren entstehen vor allem aus pflanzlichen Ölen, die durch einen technologischen Eingriff hydriert wurden, und dann zu Margarine, Back- oder Fritierfetten weiterverarbeitet werden. Deshalb können auch industriell gebackene oder fritierte Produkte wie z.B. Chips oder Kräcker, Transfettsäuren enthalten.

Bei der U. S. Food and Drug Administration (FDA) finden Sie eine Liste mit den Gehalten verschiedener Lebensmittel an Transfettsäuren (englisch).

Verbraucher, bei denen ein Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen besteht, sollten deshalb über die Angabe von gesättigten Fettsäuren hinaus auch über den Gehalt an Transfettsäuren informiert werden. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist derzeit eine Kennzeichnungspflicht von verpackten Lebensmitteln geplant, wenn dort ein Hinweis auf verringerte Cholesteringehalte oder einen geringen Gehalt an gesättigten Fettsäuren erfolgt. Wie diese Kennzeichnung aussehen soll, ist ebenfalls auf den Seiten der FDA zu finden (englisch).

Auch in Europa ist eine derartige Kennzeichnung wünschenswert.

Dr. Schwank, Erlangen


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