Mitteilung des BLC-Vorstands zum Dioxin-SkandalDer belgische Dioxin-Skandal zeigt die Grenzen der Lebensmittelüberwachung auf - hätte Deutschlands Lebensmittelüberwachung besser vorbereitet sein können?Die Überwachungsbehörden in der EU und auch auf nationaler Ebene haben in den vergangenen Jahren Risiken für die Verbraucher vor allem in Problemen wie BSE gesehen. Andere Gefahren, vor allem durch chemische Substanzen, sind dadurch in den Hintergrund gerückt.Nur eine handvoll amtlicher Untersuchungseinrichtungen ist in der Lage, Lebensmittel oder andere Proben auf Gehalte an Dibenzodioxinen oder -furanen (Dioxine) zu untersuchen. Die bisherigen Untersuchungprogramme waren vor allem darauf gerichtet, potentielle, regional auftretende Dioxinbelastungen aus der Umwelt aufzuspüren. Sie zielten bisher nicht auf ein umfassendes Monitoring zur frühzeitigen Erkennung aller möglichen Dioxineinträge. Defizite:
Wären diese Untersuchungskapazitäten vorgehalten worden,
Bei den heutigen globalen Verflechtungen der Lebensmittelwirtschaft läßt sich weder für die Betriebe selbst noch für die Überwachung die Herkunft der Rohwaren aus der Etikettierung oder den Lieferunterlagen feststellen. Entsprechende Maßnahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung sind deshalb als nahezu sinnloser Aktivismus zu werten bzw. ein Zeichen von Hilfslosigkeit. Forderungen:
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