2010 - auch ein Jubiläum in Rheinland-Pfalz
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| Zeittafel | ||
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| 2000 | Gründung des Landesuntersuchungsamtes aus 9 Ämtern und weiteren Referaten anderer Behörden, fünf Standorte | |
| 2002 | Verabschiedung unseres erarbeiteten LUA-Leitbildes | |
| 2003+2008 | erfolgreiche Reakkreditierungen durch die SAL | |
| 2004 | Tod unseres Präsidenten, Herrn Prof. Dr. Heß Gründung eines wissenschaftlichen Arbeitsausschusses FTIR-Kalibrierung unter Mitwirkung mehrerer Bundesländer | |
| 2005 | Dr. Stefan Bent wird neuer Präsident erste Reorganisation der Abteilung Lebensmittelchemie | |
| 2006 | Start der länderübergreifenden Zusammenarbeit mit den Kollegen der Bundesländer Hessen und Saarland | |
| 2007 | zweite Reorganisation der Abteilung Lebensmittelchemie- alle Dienstaufgaben werden nur noch einmal im Land wahrgenommen Erarbeitung unseres Konzeptes einer Risikoorientierten Probenplanung für RLP | |
| 2008/2009 | Organisationsüberprüfung durch die Unternehmensberatung BSL - keine weiteren größeren Organisationsveränderungen | |
| 2010 | Start unseres vereinheitlichten zentralen Blome-LIMS Schnittstellenvernetzung mit den Vollzugsbehörden (BALVI) | |
| 2007/2008 erfolgte eine zweite grundlegende Reorganisation der Abteilung Lebensmittelchemie. Es blieb bei vier Standorten, die Aufgaben wurden aber so auf die vier Standorte verteilt, dass sie jeweils nur noch an einem Ort wahrgenommen werden. | ||
Institut für Lebensmittelchemie Koblenz:
Bedarfsgegenstände, Fertiggerichte, nicht alkoholische Getränke, Backwaren, Zusatzstoffe/-Aromen, Weinkontrolle
Institut für Lebensmittelchemie und Arzneimittelprüfung Mainz:
Wein/Schaumwein, Spirituosen, Arzneimittel, Kosmetik, Weinkontrolle
Institut für Lebensmittelchemie Speyer:
Radiologie, NMR; Kontaminanten/Dioxine, Elemente, Weinkontrolle
Institut für Lebensmittelchemie Trier:
Gentechnik, Allergene, Nahrungsergänzungsmittel, besondere Ernährung, Fette, Süsswaren, Weinkontrolle
[Kasten 2]
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Kasten 2 Ihre Ansprechpartner in den Referaten der Abteilung Lebensmittelchemie ILC Koblenz ILCA Mainz ILC Speyer ILC Trier |
Besonderheiten des LUA: In Trier wird ein S3-Labor betrieben. Über die Grenzkontrollstelle Flughafen Hahn sind wir mit dem Thema vorführpflichtige tierische und nichttierische Lebensmittel konfrontiert, in der Pfalz und im Hunsrück überwachen wir Forstgebiete hinsichtlich einer erhöhten Radioaktivität bei Schwarzwild infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl. Insgesamt werden im LUA mehr als 20.000 Proben Lebensmittel, Bedarfsgegenständige, Arzneimittel und Kosmetika untersucht.
Kasten 3
Rheinland-Pfalz
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Auf Grund der großen Bedeutung des Themas Wein [Kasten 4] sind wir im Analysenausschuss des OIV vertreten. Unsere Arzneimittelprüfstelle ermöglicht uns eine enge Zusammenarbeit mit dem Bereich Nahrungsergänzungsmittel (Abklärungs-/Abgrenzungsfragen). FTIR-Analytik wird sowohl im Bereich Wein wie auch bei Honig eingesetzt. Hier haben wir 2004 einen FTIR-Fachausschuss gegründet, in dem auch Kollegen aus Baden Württemberg, Sachsen-Anhalt, Hessen, Bayern und Hamburg mitarbeiten. Wir sind im Bereich der chemischen und mikrobiologischen Trinkwasseruntersuchung aktiv, jedoch nicht im Bereich Futtermittel.
Kasten 4
Weinland Rheinland Pfalz64.500 ha Weinbau (105.000 ha. bundesweit), davon 69% Weißwein 10.500 Weinbaubetriebe mit durchschnittlich 6,1 ha Rebfläche 6 Anbaugebiete: Erntemenge 2008: 6,6 Mio. Hektoliter Wein Weinexport 2008: 2,1 Mio. Hektoliter 4.000 bis 5.000 Weinuntersuchungen jährlich in unserem Institut in Mainz Eigenes Vollzugsreferat für Weinstrafsachen bei der Aufsichts- und Dienst-leistungsdirektion ADD Trier, Zentrale Staatsanwaltschaft in Bad Kreuznach |
Seit Beginn des Jahres 2010 arbeiten wir LUA-weit mit einem zentrales Laborinformationssystem (LIMS) der Fa. Blome, gekoppelt über eine Schnittstelle mit dem ZeVIS-System des Landes Rheinland-Pfalz, über das alle Vollzugsbehörden mit eingebunden sind. Wir haben ein Konzept zur risikoorientierten Probenplanung erarbeitet, mit dem wir seit 2006 arbeiten. Die Kosten-Leistungs-Rechnung ist in einem Pilotprojekt getestet worden und wird in 2011 innerhalb des Landesuntersuchungsamtes ausgeweitet. Wir bilden zurzeit jährlich vier PraktikantInnen der Lebensmittelchemie aus und sind bestrebt, diese Zahl aufzustocken.
Mit dem Lehrstuhl für Lebensmittelchemie an der Uni Kaiserslautern besteht eine gute Zusammenarbeit wie auch mit dem Zentralen Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Koblenz. Seit 2006 arbeiten wir mit den Bundesländern Saarland und Hessen in einer länderübergreifenden Zusammenarbeit kollegial zusammen, um uns gegenseitig zu entlasten und im Verbund auf möglichst viele Fragestellungen reagieren zu können.
Bei seiner Gründung im Jahr 2000 war das neu geschaffene LUA ein loser Zusammenschluss von ehemals eigenständigen Ämtern. Heute ist es der zentrale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz für Fragen zur Lebensmittelsicherheit und zum Gesundheitsschutz von Mensch und Tier. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter agieren in einem dicht geknüpften Netz von Partnern in Bund, Ländern und Kommunen, in Wissenschaft und Politik.