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Artikel des Monats

Auf seiner Jahreshauptversammlung 2011 in Gotha hat der BLC beschlossen, ab Dezember 2011 jeden Monat einen Artikel über ein Thema aus der Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung im Internet zu veröffentlichen. Diese Artikel finden Sie hier, wobei der neueste Artikel als Erstes erscheint und der älteste Artikel als Letztes. Zusätzlich ist der neueste Artikel einen Monat lang auf der Startseite zu sehen.

Natürliche Aromen - 100% natürlich? - Das Beispiel Vanille

VanilleMit Angaben im Zutatenverzeichnis von Lebensmitteln wie "natürliches Aroma", "Vanillearoma" oder "natürliches Vanillearoma" verbindet der Verbraucher sehr unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen. Dies liegt vor allem daran, dass den meisten Verbrauchern die Definitionen und Hintergründe der verschiedenen Kennzeichnungsoptionen für Aromen, die auf der EG-Aromenverordnung (EG-AromenV) basieren, nicht genau bekannt sind. Umstrittene Ergebnisse von Warentests wie im Falle eines Joghurts mit natürlichem Erdbeeraroma im Jahr 2011 und einer Schokolade mit dem Aromastoff Piperonal im Dezember 2013 verunsichern den Verbraucher noch zusätzlich.

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Leder und Chrom – ein riskantes Paar

Chrom ist im SchuhFrühlingssonne, blinkendes Chrom, Leder auf nackter Haut. Die Einen denken nur an die neue Motorradsaison, die Anderen auch an Sex. Die Lebensmittelchemiker/innen denken an den Verbraucherschutz. Durch chromgegerbtes Leder können Allergien und Krebs verursacht werden. Im Schnellwarnsystem der Europäischen Gemeinschaft zu verbrauchernahen Produkten (RAPEX) halten deshalb Lederprodukte mit Chrom(VI) einen negativen Spitzenplatz. Chrom(VI) in Leder ist das am häufigsten gefundene Risiko in der Gruppe der ernsten chemischen Risiken von Produkten mit Körperkontakt.

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E-Zigaretten – Dampf statt Rauch - Oder was ist dran an den Neuen?

TabakerzeugnisseZu den Tabakerzeugnissen im Sinne des VTabakG zählen Erzeugnisse, die aus Rohtabak hergestellt werden und zum Rauchen, Kauen oder anderweitigen oralen Gebrauch oder zum Schnupfen bestimmt sind. Klassische und bis vor wenigen Jahren ohne nennenswerte Weiterentwicklungen auf dem Markt vertretende Produktkategorien sind die zu den rauchbaren Erzeugnissen zu zählenden Zigaretten und Zigarillos sowie Zigarren. Unter jugendlichen Konsumenten erfreut sich auch der Wasserpfeifentabak einer steigenden Beliebtheit. Kautabake sowie Schnupftabake werden im Vergleich zu den vorher genannten Produkten weniger konsumiert, sind aber vor allem aus historischer Sicht zu den klassischen Tabakerzeugnissen zu zählen. Neben diesen klassischen Erzeugnissen erfasst der Gesetzgeber mit § 3 (2) Nr. 1 des VTabakG auch den Tabakerzeugnissen ähnliche Waren, die den Tabakerzeugnissen gleichzustellen sind, wenn sie zum Rauchen, Kauen oder anderweitigem oralen Gebrauch oder zum Schnupfen bestimmt sind. Nicht unter diese Regelung fallen jedoch E-Zigaretten bzw. E-Liquids. 2004 wurden im asiatischen Raum die ersten E-Zigaretten für den Markt im größeren Umfang produziert und in den darauf folgenden Jahren als Entwöhnungshilfe für Raucher exportiert. Aber erst in den letzten Jahren erlebte die E-Zigarette in Europa und somit auch in Deutschland eine rasant steigende Bekannt- und Beliebtheit.

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Alkopops, Vodka Lemon , Radler und Co.: Alkoholhaltige Mischgetränke - ein Marktüberblick -

alkoholhaltige GetränkeAuf dem Getränkemarkt gibt es immer wieder neue Erzeugnisse und Produktideen. Schon seit Jahrzehnten werden in Gaststätten, Discotheken, Bars, Clubs u. a. die verschiedenartigsten alkoholhaltigen Mischgetränke wie Radler und Cocktails angeboten. Seit einigen Jahren werden diese Getränke in immer größer werdender Vielfalt auch fertig in Flaschen und Dosen abgefüllt vermarktet. In den letzten Jahren wurden spezielle Produkte für die Zielgruppe der jungen Erwachsenen entwickelt. Da diesen fruchtig aromatisierten, süßen und kohlensäurehaltigen Erzeugnissen der typische Alkoholgeschmack fehlt, sind sie insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr beliebt.

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Alles Zucker? - Unsere Naschwaren

gefärptes MarzipanschweinOb Bonbons, Kekse, Schokolade oder Eis. Dauerhaft widerstehen können dem süßen Angebot nur wenige. Dies zeigt der Pro Kopf Verbrauch von Süß- und Zuckerwaren des BDSI sowie die in der Presse veröffentlichte Meldung Deutsche vertilgen mehr als 32 Kilo Süßes pro Jahr. Unter dem Begriff "Zuckerwaren" wird eine Vielzahl von Lebensmitteln zusammengefasst, die im Allgemeinen als mengenmäßig wesentlichen Bestandteil Rohr- oder Rübenzucker sowie andere Zuckerarten (Glucose, Fructose, Maltose, Lactose u. a.) enthalten. Aber auch Süßstoffe, Zuckeralkohole oder andere süße Zutaten werden zur Herstellung von zuckerfreien Zuckerwaren (s. u.) verwendet.

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Die EU-Kosmetik-Verordnung Nr. 1223/2009 - ist nun alles gut?

RasierseifeSeit dem 11.07.2013 gilt die neue EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 in vollem Umfang in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Sie fasst mehrere bisher gültige europäische Richtlinien zusammen und harmonisiert das Kosmetikrecht in Europa weiter. Auf nationaler Ebene löst die neue Verordnung die Regelungen des Lebens- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB), die sich auf kosmetische Mittel beziehen, in Teilen ab bzw. ergänzt dieses. Die "alte" nationale Kosmetik-Verordnung hat in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Überarbeitung erfahren.

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Verderblicher Fisch, frische Kräuter und teure Gewürze aus Übersee – wer kontrolliert die Einfuhr?

Red SnapperLeicht verderbliche Lebensmittel aus Übersee kommen mit dem Flugzeug. Der Flughafen Frankfurt am Main ist eine der größten Einfuhrstellen für frischen Fisch aus Drittländern. Neben tierischen Lebensmitteln kommen auch pflanzliche Lebensmittel, sowie Nahrungsergänzungsmittel und Sportlernahrung, kosmetische Mittel und Bedarfsgegenstände an. Für alle diese Produkte aus Drittländern ist der Frankfurter Flughafen eine Außengrenze der EU.

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Aluminium - ein Metall macht Schlagzeilen

Aluminiumfolie

"Ist Aluminium so harmlos wie behauptet?", "BUND rät von Deos mit Aluminium ab", "Wird Aluminium zum neuen Asbest?" Diese Schlagzeilen waren Anfang des Jahres in der Presse zu lesen. Selbst ein Film "Die Akte Aluminium" thematisiert das Metall, dessen Verwendung und gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen. Immer mehr wird öffentlich hinterfragt und diskutiert, ob es mögliche gesundheitliche Risiken durch Aluminium in Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten gibt.

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Bier, ein sicheres Lebensmittel?

BierfassBier hat Tradition und dies ganz besonders in Bayern. Die Geschichte des Bierbrauens reicht nachweislich ca. 4000 Jahre zurück und das sog. Bayerische Reinheitsgebot, das am 23.04.1516, also vor annähernd 500 Jahren, auf dem Landesständetag in Ingolstadt von Wilhelm IV und Ludwig X unterzeichnet wurde, kennt wohl jeder. Und so verwundert es nicht, dass Lebensmittelchemiker/-innen der amtlichen Lebensmittelüberwachung in Bayern „ihr Bier“ ganz besonders unter die Lupe nehmen.

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Illegale Aromatisierung von Wein

Weintrauben an der RebeDas moderne Geschmacksprofil frischer deutscher Weißweine zeichnet sich durch fruchtige Aromaeindrücke wie zum Beispiel Pfirsich aus. Durch geschickten Zusatz von Aromapräparaten oder aromatisierten Lebensmitteln (z.B. Liköre)  lassen sich Geschmack und Geruch von Wein scheinbar "verbessern". Kein Kavaliersdelikt, sondern eine unzulässige Verfälschung, die geahndet wird.

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